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Jane Berthe wurde in Douai, Nordfrankreich, geboren.
Mit 7 Jahren fängt sie am Konservatorium ihrer Stadt ihre Musikausbildung an und lernt bei Annie Desmaret Harfe.
Später belegt sie noch die Fächer Geige, Komposition und Harmonielehre, und verlässt diese Institution nachdem sie eine Goldmedaille im Fach Harfe bekommt.

Sehr früh schon nützt sie die Ferienzeit um sich musikalisch umzuschauen. Belegt Kurse erst im Orchester-, dann im Instrumentalbereich. So kommt es, dass sie bei Odette Le Dentu und Frédérique Cambreling arbeitet. Ihr Wille und ihre Motivation bringen sie zur internationalen Master Class in der Schweiz bei Frédérique Cambreling, Maître Pierre Jamet in Gargilesse, oder Fabrice Pierre aus Lyon.

Mit 18 verlässt sie ihre Heimat um nach Deutschland zu ziehen. Sie studiert 4 Jahre an der Musikhochschule in Freiburg im Breisgau bei Frau Ursula Holliger.

Zehn Jahre lang leitet sie die Harfenklasse der Ecole Nationale de Musique in Belfort und der Jugendmusikschule beider Frenkentäler bei Basel. Um ihrem pädagogischen Auftrag gerecht zu werden, besucht sie 4 Jahre lang das Pädagogische Lehrerseminar in Dornach (CH).

Heute dirigiert sie das Mittelstufenorchester der freien Waldorfschule Bonn, deren Mitbegründerin sie ist.

Als Orchestermusikerin spielt sie mit den Dortmunder Philharmonikern, im Südwestfunk Freiburg, beim WDR Orchester, beim Gürzenichorchester, in dem Staatsorchester Wiesbaden und im Beethoven Orchester Bonn.

Auf der Bühne spielt Jane Berthe in der Inszenierung von Haendels „Saul“ unter der Regie von Dietrich Hilsdorf als „David’s himmlische Harfe“, oder als „Muse“ in „Giulio Cesare“ von Haendel unter der Regie von Markus Bothe.

Die Liedbegleitung ist ein wichtiger Aspekt ihrer Tätigkeit. Sie spielt u.a. mit dem Sopranist Jörg Waschinski oder Frau Sigrùn Pàlmadottir.

Als Solistin oder Kammermusikmitwirkende wurde sie eingeladen u.a. von den Freiburger Barocksolisten, dem Saarländischen Rundfunk, dem Heidelberger Kammerorchester, wo sie Werke wie André Caplet „Conte Fantastique“, Debussy „Tänze“ und verschiedene Solokonzerte spielte.

Ihre große musikalische Empfindsamkeit, ihre offene Art Musik zu betrachten, gekoppelt an ihrer soliden Ausbildung, erlauben ihr Musik aus allen Stilrichtungen anzugehen; wie zeitgenössische Musik, Barock, Klassik sowie Jazz und Pop.